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Tegernseer Tal Tourismus GmbH
Claudia Schuh  
Hauptstrasse 2
83684 Tegernsee
Tel: +49 8022 92738-25
Fax: +49 8022 92738-22
E-Mail: presseservice@tegernsee.com
Der Namensgeber - LUDWIG ERHARD
(Tegernsee) - Der Aufstieg der Bundesrepublik zu einer führenden Wirtschaftsmacht nach dem Zweiten Weltkrieg ist eng mit dem Namen Ludwig Erhard verbunden. Er war federführend bei der Einführung der D-Mark im Jahr 1948 und gilt sowohl als der „Vater der sozialen Marktwirtschaft“ als auch des deutschen Wirtschaftswunders. Der am 4. Februar 1897 in Fürth geborene Ökonom war zuerst Wirtschaftsminister in Bayern, von 1949-1963 Bundeswirtschaftsminister unter Kanzler Konrad Adenauer. Von 1963-1966 führte Erhard die Bundesrepublik als zweiter Kanzler. Der Staat, so eine Maxime Erhards, soll sich aus dem Wettbewerb heraushalten und dadurch die Freiheit der Individuen stärken. Gleichwohl er für die Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als Staatsfunk-tion plädierte, überantwortete er dem Staat auch die Aufgabe, eine soziale Funktion zu übernehmen. Erhard wird diese soziale Dimension des Staates später „soziale Marktwirtschaft“ nennen. 1949 hat die CDU in ihren „Düsseldorfer Leitsätzen“ sein Projekt in ihr Programm zur ersten Bundestagswahl übernommen und mit der Propagierung einer Wirtschaftsordnung, „die Gerechtigkeit für alle bringt“, die Bundestagswahl im gleichen Jahr gewonnen.

Markt und christliche Soziallehre, so betont der Politiker, der 1977 in Bonn gestorben und in Gmund am Tegernsee bestattet ist, sind als widerstrebende Elemente miteinander zu verbinden. Doch Erhard hatte keinen reinen Wohlfahrtsstaat vor Augen, da „solche Wohltat das Volk immer teuer bezahlen“ muss. Dem gegenüber stellt er die wohltätige Kraft des Marktes in den Mittelpunkt. Erst im freien Spiel der Wettbewerbskräfte entfalte sich die höchste gesellschaftliche Wohlfahrt. Die Eigenvorsorge der Bürger sollte dabei immer vor staatlicher Versorgung stehen, umgekehrt der Staat aber immer dort helfend eingreifen, wo soziale Not im Brennpunkt steht. Abwechselnd predigte Erhard entweder „Maß zu halten“ oder zu investieren. Unter seiner Federführung werden 1957 die Renten an die Reallohn-Entwicklung angepasst. 1962 wird die Geburtsstunde der „Sozialhilfe“ eingeläutet. Auch publizistisch war Ludwig Erhard immer wieder wegweisend. Mit seinen Büchern „Deutschlands Rückkehr zum Weltmarkt“ und mit „Deutsche Wirtschaftspolitik“, aber insbesondere mit seinem Bestseller

„Wohlstand für Alle“ von 1957 wurde er für viele Jahre lang zum populärsten Politiker Westdeutschlands.
Info:

Im Rahmenprogramm finden Sie maßgeschneiderte Führungen, z.B. LUDWIG ERHARD – AUF SEINEN SPUREN AM TEGERNSEE

Er war mit seiner Familie bereits viele Jahre lang Feriengast am Tegernsee, bevor er sich 1954 in Gmund niederließ. Nach seinem Rückzug aus der Politik lebte Ludwig Erhard ständig am Tegernsee. Dort fand er auch seine letzte Ruhestätte auf dem Gmunder Bergfriedhof.

Das Gesamtprogramm der „Tegernseer Heimatführer“ mit allen buchbaren Touren gibt es in den Tourist-Informationen und unter www.tegernseer-heimatfuehrer.de.


Pressemitteilung




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